Kühlen und Gefrieren PDF Drucken E-Mail
Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den Großverbrauchern im Haushalt. Auf ihr Konto gehen 15 Prozent des gesamten Strombedarfs. Das Kühlgerät verbraucht weniger Strom, wenn es möglichst kühl aufgestellt ist. Der Kühlschrank sollte daher nicht neben Herd, Heizung oder Spülmaschine stehen oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Gefriergeräte finden ihren Platz im Keller oder in einem unbeheizten Raum. Luftschlitze sollten immer frei gehalten werden. Wärmestau am Wärmetauscher verursacht erhöhten Strombedarf (um bis zu 10 %). Auch empfiehlt es sich, den Wärmetauscher zweimal im Jahr zu entstauben (vorher den Netzstecker ziehen!). Warme Speisen sollte man vor dem Einlager im Kühlschrank abkühlen lassen. Gefriergut im Kühlschrank auftauen zu lassen, macht hingegen Sinn. Die Kälte des Tiefgekühlten hält das Gerät kühl und schont das Lebensmittel. Beim Kühlschrank reicht in der Regel eine Innentemperatur von 7 Grad Celsius. Gefriergeräte sollten auf minus 18 Grad eingestellt sein. Häufiges und zu langes Öffnen ist zu vermeiden. Jedes Gefriergut muss wasserundurchlässig verpacht sein. Unzureichend verpachte Lebensmittel trocknen aus. Das bedeutet Qualitätsminderung und führt zu verstärkter Reifbildung im Gerät, was die Kühlleistung verringert und den Stromverbrauch erhöht. Spätestens, wenn die Dicke der Eisschicht ein Zentimeter übersteigt, sollte der Gefrierschrank abgetaut werden.